Notenschlüssel NRW

NRW kennt — wie alle Bundesländer — keinen landesweit einheitlichen Notenschlüssel für reguläre Klausuren. Geregelt sind die Bestehensgrenzen für Abschlussprüfungen (zentrale Klassenarbeiten Klasse 8, ZP10, Abitur). Für den Klassenraum entscheidet die Fachkonferenz. Die drei gängigen Varianten 50/45/40 % sind unten direkt rechenbar.

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Notenschlüssel in NRW: was die APO-S I, APO-GOSt und SchulG regeln

In Nordrhein-Westfalen regelt das Schulgesetz (SchulG NRW) die Grundlagen der Leistungsbewertung, die APO-S I (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I) und die APO-GOSt (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe II / Gymnasiale Oberstufe) die Details für die jeweiligen Schulformen. Diese Verordnungen definieren die Notenstufen (1–6 in Sek I, 15–0 Notenpunkte in der Oberstufe) und die Bestehensgrenzen für Abschlussprüfungen — aber nicht den Schlüssel für reguläre Klassenarbeiten.

Der Klassenraum-Schlüssel ist Sache der Fachkonferenz (§ 70 SchulG NRW). Üblich sind 50 % Bestehensgrenze am Gymnasium, 40–50 % an Grund- und Realschulen, oft mit Knick an der Bestehensgrenze. Der Rechner oben zeigt die drei gängigen Varianten — wählen Sie unten Ihre Schulform aus für detailliertere Hinweise.

NRW nach Schulform

Wechseln Sie zu Ihrer Schulform — jede Unterseite enthält die einschlägige NRW-Verordnung, gebräuchliche Bestehensgrenzen und Hinweise zur Umrechnung Punkte → Note.

Was unterscheidet die NRW-Notengebung?

NRW hat als bevölkerungsreichstes Bundesland eine besonders breite Schullandschaft: rund 4.500 Schulen, davon allein 600 Gymnasien und 2.700 Grundschulen. Einige Besonderheiten der Leistungsbewertung:

Lernstandserhebungen (LSE) Klasse 8: zentrale, vom MSB landeseinheitlich gestellte Aufgaben in Deutsch, Mathematik und Englisch. Diese werden nach einem MSB-Schlüssel ausgewertet, nicht schulintern.

Zentrale Prüfungen Klasse 10 (ZP10): am Ende der Sek I (an Real-, Gesamt- und Sekundarschulen). Auch hier gibt das MSB einen Schlüssel vor.

Zentralabitur: schriftliches Abitur seit 2007 landeseinheitlich. Für die Korrektur gelten zentrale Korrekturanweisungen mit verbindlichem Schlüssel; für die mündlichen Prüfungen und Vorabiturklausuren bleibt der Schulschlüssel maßgeblich.

G8 / G9: NRW ist seit 2019 wieder fast vollständig G9. Notenpunkte (15–0) gelten in der Qualifikationsphase (Q1/Q2), Ziffernnoten in der Einführungsphase und der gesamten Sek I.

Häufige Fragen

Gibt es einen offiziellen NRW-Notenschlüssel für Klausuren?
Nein — die APO-S I und APO-GOSt enthalten keinen landeseinheitlichen Schlüssel für reguläre Klassenarbeiten. Geregelt sind nur die Notenstufen und Bestehensgrenzen für Abschlussprüfungen. Den Klassenraum-Schlüssel bestimmt die Fachkonferenz (§ 70 SchulG NRW).
Welcher Schlüssel wird in NRW am häufigsten verwendet?
Am Gymnasium üblicherweise der 50-%-Schlüssel (Note 4 ab 50 %), oft mit Knick. An Grundschulen häufig 40–50 % mit Knick. An Real-, Gesamt- und Sekundarschulen 45–50 %. Verbindliche Zahlen stehen im fachschaftsinternen Konzept der jeweiligen Schule.
Was gilt für Zentrale Prüfungen (ZP10, Abitur)?
Für ZP10 und das Zentralabitur gibt das Ministerium (MSB NRW) landeseinheitliche Korrekturhinweise und Schlüssel vor. Lehrkräfte folgen diesen Anweisungen statt eines schulinternen Schlüssels.
Welche Bundesland-Regelungen gelten für Notenpunkte in NRW?
Die APO-GOSt definiert das Notenpunktesystem 15–0 für die Qualifikationsphase (Q1/Q2). Sie steht weitgehend bundesweit im Einklang mit der KMK-Vereinbarung. Hintergrund im Lexikon: Notenpunkte.

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