Notenschlüssel NRW Gymnasium

Am NRW-Gymnasium gilt in Sek I die APO-S I (Ziffernnoten 1–6), in der Oberstufe (Q1/Q2) die APO-GOSt mit Notenpunkten 15–0. Der konkrete Schlüssel für Klassenarbeiten und Klausuren wird fachschaftlich festgelegt — meist 50 % Bestehensgrenze, häufig mit Knick.

Notenpunkte
Punkte eingeben
Notenschlüssel-Tabelle
NotenpunkteMindestpunktzahl

Notengebung am NRW-Gymnasium

Zwei Verordnungen regeln am NRW-Gymnasium die Leistungserhebung: APO-S I für die Klassen 5–10 und APO-GOSt für die Einführungs- und Qualifikationsphase. Beide enthalten die Notenstufen und Bestehensgrenzen, aber keinen verbindlichen Schlüssel für reguläre Klassenarbeiten und Klausuren.

In der Sek I werden Ziffernnoten 1–6 vergeben; in der Q1/Q2 das Notenpunktesystem 15–0 — drei Notenpunkte entsprechen einer Notenstufe. Hintergrund im Lexikon: Notenpunkte. Der Schlüssel selbst (Prozente → Note) ist Sache der Fachkonferenz; üblich ist der lineare 50-%-Schlüssel, optional mit Knick.

Klassenarbeit oder Oberstufenklausur — was zählt wie?

Zwei Hauptformen schriftlicher Leistungserhebung am NRW-Gymnasium:

Klassenarbeiten (Sek I, Klassen 5–10): meist 45 Minuten, pro Halbjahr 2–4 je Hauptfach. Sie zählen in der Regel zu 50 % der Halbjahresnote (schriftliche Säule), die andere Hälfte sind „Sonstige Leistungen" (mündliche Mitarbeit, Heftführung, kurze Tests). Konkrete Anteile bestimmt das schulinterne Leistungsbewertungskonzept.

Oberstufenklausuren (Q1/Q2): meist 90–135 Minuten in Leistungskursen, 60–90 Minuten in Grundkursen. Pro Halbjahr typischerweise zwei Klausuren je Fach. In den Abiturfächern gilt die Klausur als „Vorbereitungs-Klausur" mit Abitur-Format und -Anforderungen.

Der Notenschlüssel ist typischerweise für Klassenarbeit und Klausur identisch (oft 50-%-Schlüssel mit Knick), aber die Gewichtung der schriftlichen vs. mündlichen Säule unterscheidet sich. In der Oberstufe ist die Gewichtung schriftlich vs. „Sonstige Mitarbeit" oft 50:50, in der Sek I teils mit Schwerpunkt auf der schriftlichen Säule.

Zentralabitur in NRW: was bedeutet das für den Schlüssel?

Seit 2007 hat NRW landeseinheitliches schriftliches Zentralabitur. Aufgaben kommen vom Schulministerium (MSB), die Korrektur folgt verbindlichen Korrekturhinweisen — inklusive Punkteverteilung und Schlüssel.

Praktisch heißt das: In den Abitur-Klausuren der Q2 (insbesondere der letzten Klausur unter Abitur-Bedingungen, „Vor-Abitur") wenden Lehrkräfte den MSB-Schlüssel an, nicht den schulinternen. Außerhalb dieser Klausuren bleibt der Fachschaftsbeschluss maßgeblich.

Für die Gesamtqualifikation Abitur kommen Block I (eingebrachte Kurse Q1/Q2) und Block II (Abiturprüfungen, vierfach gewichtet) zusammen — die Punktsumme wird per Bundesland-spezifischer Tabelle in die Abiturnote 1,0–4,0 übersetzt. Block I ist in NRW größer dimensioniert als z. B. in Bayern: 35–40 Halbjahresnoten werden eingebracht, je nach Profilwahl. Details siehe Lexikoneintrag Notenpunkte und Unterkurs.

Häufige Fragen

Welche Bestehensgrenze gilt am NRW-Gymnasium?
Die APO-S I und APO-GOSt schreiben keine landesweit verbindliche Bestehensgrenze für reguläre Klassenarbeiten/Klausuren vor — üblich sind 50 % am Gymnasium, oft mit Knick. Die Fachkonferenz beschließt.
Wie wirken sich Klassenarbeiten in NRW auf die Halbjahresnote aus?
In den meisten Fächern zählen Klassenarbeiten zu 50 % der Halbjahresnote (schriftliche Säule), die andere Hälfte sind „Sonstige Leistungen". Manche Schulen bilanzieren 60:40 oder 40:60 — Beschluss der Lehrerkonferenz.
Was passiert bei einem Unterkurs in NRW?
Ein Halbjahr mit 0 Notenpunkten gilt als nicht erbracht; ein Halbjahr mit weniger als 5 Notenpunkten ist ein Unterkurs. Zu viele Unterkurse können zum Nichtbestehen des Abiturs führen — Details in der APO-GOSt §§ 19, 28.

Klausuren bewerten, Klassen führen, Zeugnisse berechnen.

Der Notenrechner — kostenlos im App Store. Lokal, ohne Account, ohne Werbung.

Laden imApp Store