Lexikon

Unterkurs

Ein Kurs in der Oberstufe, in dem die Halbjahresnote unter 5 Notenpunkten liegt — also nicht bestanden. Hat Konsequenzen für die Abi-Zulassung.

Was ist ein Unterkurs?

Ein Unterkurs (auch: „unterpunktet") ist ein Kurs in der gymnasialen Oberstufe, in dem die Halbjahresnote unter 5 Notenpunkten liegt. 5 NP entspricht der Note 4 (ausreichend) — wer also weniger als ausreichend abschließt, hat den Kurs unterkurs.

Welche Notenpunkte zählen als unterkurs?

Alle Noten von 4 NP bis 0 NP gelten als unterkurs. Konkret: 4 NP (4-), 3 NP (5+), 2 NP (5), 1 NP (5-) und 0 NP (6). Eine glatte 4 (5 NP) ist gerade noch bestanden — kein Unterkurs.

Wie viele Unterkurse sind im Abitur erlaubt?

Die Regelung variiert nach Bundesland. Üblich sind in der Qualifikationsphase höchstens 7 oder 8 Unterkurse von rund 36 bis 40 anrechenbaren Kursen — bei Überschreitung droht Nichtzulassung zur Abiturprüfung. In den Abiturprüfungen selbst gelten zusätzlich strengere Regeln (mindestens 5 Punkte in mindestens drei Prüfungsfächern). Bitte direkt bei der Oberstufenkoordination nachfragen.

Konsequenzen eines Unterkurses

Über einen einzelnen Unterkurs muss man sich nicht sorgen — solange das Bundeslandlimit nicht überschritten wird. Mehrfach unterpunktete Kurse, insbesondere in Leistungsfächern, können aber dazu führen, dass die Q-Phase nicht abgeschlossen werden kann oder das Abitur gefährdet ist.

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