Lexikon

Notenpunkte

Das 16-stufige Punktesystem (15 bis 0) der gymnasialen Oberstufe. Genauere Bewertung als die klassischen Schulnoten 1 bis 6.

Was sind Notenpunkte?

Notenpunkte sind das Bewertungssystem der gymnasialen Oberstufe in Deutschland. Statt der klassischen Schulnoten 1 bis 6 wird eine 16-stufige Skala von 15 (beste Leistung) bis 0 (ungenügend) verwendet. Jede der fünf Hauptnotenstufen wird in drei Bereiche unterteilt — Plus, glatt, Minus —, woraus sich insgesamt 16 Stufen ergeben.

Warum 15 Punkte und nicht 1 bis 6?

Das Punktesystem ermöglicht eine feinere Differenzierung. Eine 2 kann je nach Tendenz 12, 11 oder 10 Notenpunkte bedeuten — drei voneinander unterscheidbare Leistungsstufen, die mit der Note „2 bis 3" oder einfach „2" sonst nicht präzise dargestellt werden könnten. Für die Abitur-Berechnung, in der Hunderte Klausurnoten zu einem Schnitt verrechnet werden, ist diese Granularität wichtig.

Umrechnung in Schulnoten und Dezimalnoten

Jeder Notenpunkt entspricht genau einer Schulnote: 15 = 1+, 14 = 1, 13 = 1-, 12 = 2+ und so weiter bis 0 = 6. Für die Dezimalnote — etwa für Hochschul-bewerbungen — gilt die Formel Dezimalnote = (17 − Notenpunkte) / 3. So entsprechen 14 NP der Dezimalnote 1,0, und 5 NP der Dezimalnote 4,0.

Wo werden Notenpunkte verwendet?

Ausschließlich in der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsphase Q1 bis Q4). In der Sekundarstufe I, an Realschulen, Hauptschulen und Berufsschulen werden weiterhin die Schulnoten 1 bis 6 vergeben. Im Studium werden meist Dezimalnoten verwendet.

Klausuren bewerten, Klassen führen, Zeugnisse berechnen.

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