Notenschlüssel NRW Grundschule

An NRW-Grundschulen werden Ziffernnoten ab dem 2. Halbjahr der 3. Klasse vergeben — geregelt in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Grundschule (AO-GS). Davor stehen Berichtszeugnisse mit Lernentwicklungsdokumentation. Der Klassenraum-Schlüssel ist schulintern; üblich sind 40–50 % Bestehensgrenze.

Notenpunkte
Punkte eingeben
Notenschlüssel-Tabelle
NotenpunkteMindestpunktzahl

Notengebung an der NRW-Grundschule

Die Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS NRW) regelt Leistungsbewertung und Versetzung. Die wichtigsten Punkte:

Klasse 1 und 2: keine Ziffernnoten. Zeugnisse enthalten Berichte zu Arbeits-/Sozialverhalten und fachbezogenen Kompetenzen. Lernentwicklungsgespräche ergänzen das Zeugnis.

Klasse 3 (zweites Halbjahr) und Klasse 4: Ziffernnoten 1–6, ergänzt durch Berichte zum Arbeits- und Sozialverhalten. Manche Schulen behalten die Berichtsform auch in Klasse 3 noch bei.

Klassenarbeiten sind die zentralen schriftlichen Leistungserhebungen — typischerweise 30–45 Minuten, Maximalpunktzahl meist zwischen 15 und 30 Punkten. Die Bestehensgrenze legt die Schule fest; gängig sind 40–50 % Bestehensgrenze, oft mit Knick (40 % → Note 4, dann linear bis 95–100 % → Note 1).

Klassenarbeit in Note umrechnen — Beispiel

Typische Mathematik-Klassenarbeit in Klasse 4, Maximalpunktzahl 20, 45-%-Schlüssel (Note 4 ab 9 Punkten). Ein Kind erreicht 15 Punkte → 75 % → Note 2−. Der Rechner oben rechnet das sofort durch — Maximalpunktzahl ändern, Punkte eintippen, Note ablesen.

Anmeldung Sek I (Schulformempfehlung): Am Ende der 4. Klasse stellt die Grundschule eine begründete Empfehlung für die weiterführende Schulform aus (Gymnasium, Realschule, Gesamtschule). Anders als in Bayern ist die Empfehlung in NRW nicht bindend — Eltern entscheiden über die Anmeldung. Die Empfehlung basiert auf Leistungen, Arbeitsverhalten und Sozialkompetenz, nicht auf einem festen Notenschnitt. Den Notendurchschnitt aus den Hauptfächern können Sie mit dem Notendurchschnitt-Rechner bilden.

Was unterscheidet NRW-Grundschulen von weiterführenden Schulen?

Im Vergleich zur Sek I und zur Oberstufe ist die Bewertung an der Grundschule pädagogisch milder ausgelegt — Lernfreude erhalten, Lernerfolg über Selektion stellen. Konkrete Konsequenzen:

Tendenznoten erlaubt: 2+ oder 3− sind in NRW-Grundschulzeugnissen üblich. Für die Dezimaldarstellung: 2+ = 1,7 / 2 = 2,0 / 2− = 2,3. Manche Lehrkräfte vergeben Tendenznoten auch innerhalb von Klassenarbeiten, andere nur ganze Noten — Konzept der jeweiligen Schule.

Bericht über Ziffernnote hinaus: Auch wenn Ziffernnoten ab Klasse 3 verpflichtend sind, ergänzen Berichtszeugnisse die reine Note — kein nacktes Zahlenwerk. Diese Regel gilt nur in der Grundschule.

Versetzungsregeln in der AO-GS: Versetzungsrelevant sind Deutsch und Mathematik. Eine 5 in einem dieser Hauptfächer kann durch eine 3 in einem anderen Hauptfach ausgeglichen werden. Bei 6 oder zwei 5-en ist die Versetzung in der Regel gefährdet — die Klassenkonferenz entscheidet.

Häufige Fragen

Ab welcher Klasse gibt es in NRW Noten in der Grundschule?
Verpflichtend ab dem zweiten Halbjahr der dritten Klasse. Klasse 1 und 2 sowie das erste Halbjahr der dritten Klasse sind notenfrei — geregelt in der AO-GS NRW. Zeugnisse enthalten in dieser Zeit Berichte zu Arbeits-/Sozialverhalten und fachlichen Kompetenzen.
Welche Bestehensgrenze gilt für Klassenarbeiten an NRW-Grundschulen?
Keine landesweite Vorgabe. Üblich sind 40–50 % — Note 4 ab 8–10 Punkten bei einer 20-Punkte-Arbeit. Die Schule legt das im Leistungsbewertungskonzept fest, das jeder Eltern auf Anfrage einsehen kann.
Ist die Schulformempfehlung der Grundschule in NRW bindend?
Nein. Anders als in Bayern entscheiden in NRW die Eltern, an welcher weiterführenden Schulform sie ihr Kind anmelden. Die Empfehlung der Grundschule ist ein Beratungsdokument, keine Zulassungsentscheidung.

Klausuren bewerten, Klassen führen, Zeugnisse berechnen.

Der Notenrechner — kostenlos im App Store. Lokal, ohne Account, ohne Werbung.

Laden imApp Store