Notenschlüssel Niedersachsen

Niedersachsen hat — wie alle Bundesländer — keinen landesweit verbindlichen Notenschlüssel für reguläre Klausuren. Den Klassenraum-Schlüssel legt die Fachkonferenz fest; die drei gängigen Varianten 50/45/40 % sind unten direkt rechenbar.

Notenpunkte
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Schlüsselbezeichnung: 50/45/40 % bezeichnet in diesen Voreinstellungen die Grenze zur 4−. Die glatte 4 beginnt jeweils eine Stufe darüber. Für Ihre Bewertung gelten die Vorgaben Ihrer Schule; die Voreinstellungen sind keine amtlichen Landes-Schlüssel.

Notenschlüssel-Tabelle
NotenpunkteMindestpunktzahl
15 1+
58,8 Punkte (98 %)
14 1
57 Punkte (95 %)
13 1-
55,2 Punkte (92 %)
12 2+
52,8 Punkte (88 %)
11 2
51 Punkte (85 %)
10 2-
48,6 Punkte (81 %)
9 3+
45,6 Punkte (76 %)
8 3
43,2 Punkte (72 %)
7 3-
40,2 Punkte (67 %)
6 4+
36,6 Punkte (61 %)
5 4
33,6 Punkte (56 %)
4 4-
30 Punkte (50 %)
3 5+
25,8 Punkte (43 %)
2 5
22,2 Punkte (37 %)
1 5-
18 Punkte (30 %)
0 6
0 Punkte (0 %)

Notenschlüssel für die Grundschule in Niedersachsen

Das niedersächsische Kultusministerium betont neben der Feststellung von Lernergebnissen die Ermutigung und Unterstützung der Kinder. Die Rückmeldung soll auch helfen, die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Eine Punktetabelle allein bildet diesen pädagogischen Auftrag nicht ab.

Rechenbeispiel, keine Landesvorgabe: Wählen Sie oben 20 Maximalpunkte und die 45-%-Voreinstellung. 14 erreichte Punkte sind 70 % und ergeben in dieser Voreinstellung 3+. Prüfen Sie vor der Verwendung, ob die ausgewählten Grenzen zu Ihrem schulischen Bewertungskonzept passen.

Für Grundschulleistungen lesen Sie die Schulnote 1–6 mit Tendenz in der Tabelle ab; die zusätzliche Notenpunkt-Spalte ist eine Umrechnungshilfe, keine Vorgabe für die Grundschule.

Quelle: Offizielle Hinweise zur Leistungsbewertung. Geprüft am 20.10.2026. Mehrere Leistungen mit selbst gewählten Gewichten berechnen.

Notenschlüssel in Niedersachsen: was das Schulgesetz regelt

In Niedersachsen regelt das Niedersächsische Schulgesetz (NSchG) samt ergänzender Erlasse die Leistungsbewertung. Festgelegt sind die Notenstufen (1–6 in der Sekundarstufe I, 15–0 Notenpunkte in der gymnasialen Oberstufe) — nicht aber ein fester Prozentschlüssel für reguläre Klassenarbeiten.

Welcher Schlüssel im Klassenraum gilt, entscheidet die Fachkonferenz bzw. die Lehrkraft. Üblich ist die 50-%-Bestehensgrenze, bei schwereren Arbeiten 45 oder 40 %, oft mit Knick. Der Rechner oben zeigt alle drei Varianten.

Zentrale Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I

Eine niedersächsische Besonderheit sind die zentralen Abschlussprüfungen am Ende der Klasse 10. In Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache (meist Englisch) werden landesweit einheitliche schriftliche Arbeiten gestellt; hinzu kommt ein mündlicher Teil. Das Ergebnis eines Prüfungsfachs geht zu einem Drittel in die Jahresnote des Fachs ein und führt zum Sekundarabschluss I (Realschulabschluss).

In der gymnasialen Oberstufe gilt das Zentralabitur: Für die schriftlichen Prüfungen gibt es landesweite Aufgaben und verbindliche Korrekturvorgaben. Den Schnitt mehrerer Halbjahresleistungen bilden Sie mit dem Notendurchschnitt-Rechner.

Häufige Fragen

Gibt es in Niedersachsen einen verbindlichen Notenschlüssel?
Nein. Das NSchG und die Erlasse regeln die Notenstufen, nicht den Prozentschlüssel für reguläre Klassenarbeiten. Den legt die Fachkonferenz fest — üblich sind 50 %, bei schwereren Arbeiten 45 oder 40 %, oft mit Knick.
Wie laufen die Abschlussprüfungen in Klasse 10 ab?
In Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache werden zentrale schriftliche Arbeiten geschrieben, ergänzt um einen mündlichen Teil. Das Ergebnis geht zu einem Drittel in die Jahresnote ein und führt zum Sekundarabschluss I.
Welche Notenstufen gelten in Niedersachsen?
In der Sekundarstufe I die Noten 1–6, in der gymnasialen Oberstufe die Notenpunkte 15–0. Für das schriftliche Abitur gilt das Zentralabitur mit landesweiten Korrekturvorgaben.

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